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18.02.2016

„Machen“ ist der Schlüssel zum Erfolg


2. LSVS Zukunftswerkstatt zum Thema „Zielgruppenorientierte Sportangebote entwickeln“

Sport für jedermann in unserem Verein, ist das überhaupt möglich? Der Titel der zweiten Zukunftswerkstatt der Vereinsberatung des LSVS hat wiederum fast 30 Vereinsvertreter zur Diskussion gelockt: Für welche Zielgruppen bzw. Mitglieder bieten wir denn überhaupt Sportangebote in unserem Verein an?

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten des LSVS, Klaus Meiser, starteten die Teilnehmer mit zwei Impulsvorträgen in den Workshop. Robert Reiter, Vereinsberater und Moderator der Veranstaltung, vermittelte in kurzer Form, wie Verantwortliche systematisch an die Entwicklung von Sportangeboten herangehen können. Anschließend stellte Karin Schneider, Leiterin der Stabstelle „Generationen und Gesundheitsförderung“ im LSVS, nicht nur die Vielzahl ihrer Projekte für Verein vor. Vielmehr vermittelte Sie, wie wichtig es ist, gerade aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen, sich neben einem guten Angebot für Kinder auch auf die Eltern, Familien und Senioren zu konzentrieren.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung sollte aber keineswegs auf den Vorträgen liegen.  Vielmehr wollten die Teilnehmer miteinander in Dialog und Austausch kommen. Wie können die Ansätze aus den Impulsen nun in der Praxis umgesetzt werden? Wo liegen Probleme, welche neuen Ideen und Angebote können funktionieren? In den einzelnen Arbeitsphasen und -gruppen wurde so eine beachtliche Sammlung an möglichen Sportangeboten für Jung und Alt zusammengestellt. „Es gibt immer nochmal was Neues, was man anbieten kann“, so das Resumée eines Teilnehmers. „Jede Idee ist willkommen und wird wahrgenommen.“

Wiederum zeigte sich, dass die den Vereinen im Weg stehenden Probleme und Restriktionen im Großen und Ganzen die Gleichen sind. Die größte Herausforderung sehen die Teilnehmer bei der Gewinnung und Bindung von Übungsleitern, Trainern und Helfern. Aber auch die Hallenkapazitäten und -ausstattung machen zu schaffen. Insbesondere der nicht mögliche Zugriff auf die Hallen während der Ferienzeit und an Wochenenden. Trotz alle dem und auch der möglichen Konkurrenz von Außen, sind sich die Vereine ihrer Stärken bewusst: Qualität der Angebote, zusätzlich ein „Wir-Gefühl“ im Verein und die Besonderheit einer guten Vereinskultur.

„Es zu tun, ist die eigentlich größte Herausforderung! Wenn das geschafft ist, läuft es im Prinzip von selbst.“

Nächster Termin: 19.03.2016, die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. 

Alle weitere Informationen und eine Online-Anmeldung finden Sie hier.